Alt 04-09-2016, 21:18   #1
Benjamin
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Wahlen (u. Umfragen) in 2016/2017

Rest 2016: https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlen_2016
11. Sep. Kommunalwahl in Niedersachsen
18. Sep. Abgeordnetenhauswahl in Berlin http://www.wahlumfrage.de/wahlumfrag...rlin-12-08-16/
08. Nov. Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten http://www.cbc.ca/news2/interactives/uspolltracker/
08. Nov. Wahl zum US-Repräsentantenhaus https://en.wikipedia.org/wiki/United...lections,_2016 http://www.electionprojection.com/house-elections.php
08. Nov. Senatswahl in den Vereinigten Staaten https://en.wikipedia.org/wiki/United...lections,_2016 http://www.electionprojection.com/senate-elections.php http://www.centerforpolitics.org/cry...l/2016-senate/


In den USA wird wohl die Demokratin Clinton die neue Präsidentin, die Republikaner könnten aber ihre Mehrheiten im Kongress behaupten (Der Kongress setzt sich aus dem Senat und dem Repräsentantenhaus zusammen):
  • im Senat hauchdünn (wenn überhaupt! Republikaner-Wahlkampf-Motto: Wählt uns, damit wir dann eine spätere Präsidentin Clinton blockieren können, so dass sie nicht ihre Ziele erreichen kann!)
  • im Repräsentantenhaus deutlicher

Was in Summe bedeutet, dass die bisherige unsägliche Blockade-Situation fortgesetzt werden dürfte, die wir bereits vom Demokraten Obama und dem jetzigen Republikaner-dominierte Kongress kennen: Es geht kaum etwas voran!
Das wird sich sehr bald daran wieder einmal zeigen, dass (wie vorher Obama) nun Clinton und der Kongress sich nur nach wochen-/monatelangem Getue vor den Fernsehkameras auf den Haushalt der Regierung und ihrer Organe für das kommende Haushaltsjahr werden einigen können.
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten findet in einem vierjährlichen Rhythmus statt. Wenn die o.g. Situation eintreten sollte, dann würde in 2020 wohl tatsächlich kein Präsidentschaftskandidat des "Establishments" eine Chance mehr haben: Das Wahlvolk wäre völlig durchgefrustet und hasserfüllt, viel schlimmer als jetzt, und würde irgend so einen Idioten wie Trump wählen.


in 2017: https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlen_2017
17. Mär. Parlamentswahl in den Niederlanden
26. Mär. Landtagswahl im Saarland
23. Apr. Präsidentschaftswahl in Frankreich http://diepresse.com/home/politik/au...entenwahl-2017 https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%...rankreich_2017
07. Mai Landtagswahl in Schleswig-Holstein
07. Mai Stichwahl zur Präsidentschaftswahl in Frankreich
14. Mai Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen https://de.wikipedia.org/wiki/Landta..._2017#Umfragen
11. Juni Parlamentswahl in Frankreich
18. Juni Zweiter Wahlgang zur Parlamentswahl in Frankreich
24. September 2017: Bundestagswahl in Deutschland https://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_z...#Sonntagsfrage https://de.wikipedia.org/wiki/Bundes...mfragen_19.svg

Geändert von Benjamin (28-01-2017 um 19:33 Uhr)
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Alt 07-09-2016, 06:36   #2
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Gerade kam in den Nachrichten, Trump liegt 2% vor Clinton. Hollande würde nur zwischen 11-15% der Stimmen komme. In die Stichwahl kommt somit Le Pen und ein Konservativer.
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Alt 16-09-2016, 09:20   #3
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Trump führt weiter gegen Clinton, die gesundheitlich angeschlagen scheint.
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Alt 18-09-2016, 21:14   #4
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In Berlin hat die CDU mal gerade 17,7% die SPD mal gerade 21,9% das Feiern letztere noch als Erfolg.
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Alt 22-09-2016, 22:16   #5
Mustang
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Die Leben in ihrer eigen Welt und reden sich den Rest zurecht. Ist doch genauso wie Sie behaupten das alles andere Alternativ Los wäre als Sie zu wählen. Regen sich auf das die Leute Rechts gewählt haben und sagen das dies Falsch wäre. Vielleicht sollten die Politiker endlich mal das machen was von Ihnen erwartet wird also endlich mal das umsetzen was die Wähler wollten! Mag sein das dies vielleicht das Falsche ist dann haben die Wähler das auch so gewollt.

Nur Hauptsache Sie sind an der macht geblieben und können weiter Ihren Mist machen und wir müssen dafür gerade stehen.
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Alt 23-09-2016, 09:28   #6
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Wenn die Kartellparteien das machen würden, was das Volk will , dann wären sie das, was sie der AfD vorwerfen, sie wären populistisch

Ausserdem, Tucholsky hat mal gesagt: "wenn Wahlen was ändern würden, dann hätte man die längst verboten!"
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Alt 06-11-2016, 17:19   #7
Benjamin
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Etwa ein Drittel aller Wähler hat schon gewählt (per Briefwahl), viele Staaten ermöglichen auch eine persönliche Stimmabgabe vor dem Wahltag.


Wann schließen die US-Wahllokale am Wahltag, Dienstag, den 8. November?

An der Ostküste zwischen 1 und 4 Uhr unserer Zeit (also am 9. November)
Mittleren Westen: ebenso um diese Zeit
Kalifornien und Oregon: 5 Uhr morgens.
Alaska und Hawaii: 6 Uhr unserer Zeit.
Dann geht nichts mehr.

Wann ist mit Ergebnissen zu rechnen?

Schon ab Mitternacht der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch unserer Zeit werden die ersten Hochrechnungen kommen.

Am Mittwoch, den 9. November kurz nach 5 Uhr in der Früh
konnte in der Wahlnacht 2012 Barack Obama zum sicheren Sieger erklärt werden; das sollte nun auch wieder so sein. Zum Frühstück einfach die Medien nutzen - und schon bekommt man mehr Infos u. Meinungen, als man vermutlich mitbekommen will.

An der asiatischen Märkten und den Futures wird das Ergebnis sofort eingepreist werden. Wenn bei uns der Handel beginnt ist das Ergebnis im Prinzip weitgehend "drin", sprich, es wird ein Gap geben. Fragt sich nur noch, in welche Richtung....

Falls Trump siegt:
  • abwertender US-Dollar, in Folge einen relativ aufwertenden Euro,
  • steigendes Gold,
  • Turbulenzen an den Aktienmärkten.

Nach einem Sieg Clintons:
  • Kurzfristig aufwertender US-Dollar, in Folge einen relativ abwertender Euro,
  • fallendes Gold,
  • Turbulenzen an den Aktienmärkten.
  • Möglicherweise (meine Sorge) könnte in den USA nach einem Sieg Clintons - trotz ihres Sieges - für eine ganze Weile "politisch nichts mehr gehen", weil Trump die Wahl anfechten dürfte und die Republikaner im Kongress auf die Barrikaden gehen dürften - angetrieben von den Heerscharen der Trump-Jünger.
Der letzte Punkt könnte sich z. B. so darstellen:
  • im Repräsentantenhaus, wo sie ganz sicher die Mehrheit haben werden und
  • wohl auch im Senat. Da braucht Clinton eine Mehrheit der Demokraten; falls die Republikaner den Senat auch noch kontrollieren sollten, dann degeneriert Clinton zur "lahmen Ente". Es käme dann angesichts der enorm polarisierten und aufgeheizten Gesellschaft zur Blockade durch die Republikaner in Sachen Haushalt + Postenvergabe der Regierung und deren Einrichtungen.
Folge: Die USA - bzw. die völlig durchgefrusteten und angewiderten Bürger - schießen sich selber ins Knie in Sachen Wohlfahrt der Gesellschaft insgesamt.

Mehrheitlich wurde bislang ein Sieg von Clinton in den Kursen eingepreist, wenngleich in den letzten Tagen (durch die neue E-Mail-FBI-Randstory) die Clinton-Anhänger wohl weniger bereitwillig den Polling-Firmen geantwortet haben und dadurch sekundär bei den Polling-ergebnissen ein Ansteigen von Trump's Chancen vermeldet wurde. Das dürfte aber bei der Wahlentscheidung selber eher kaum eine Rolle spielen, die allermeisten Leute wissen im Grunde schon länger, was sie wählen werden.



Ein Indikator für diese Gemengelage: EUR/USD


Wir befinden wir uns bei EUR/USD im 2-Jahreschart (s.u.) voraussichtlich in einem Dreieck mit 5 korrektiven Unterwellen, welches noch unvollendet ist.

In den 2 angehängten Charts stelle ich 2 verschiedene Varianten zum Abschluss dieses Dreiecks dar (=das Erreichen der (B) in den angehängten Charts).
Der größere Zusammenhangs des Dreiecks wird in Tiedjes Analyse gut dargestellt.

daily, 2 Jahre:




daily, 3 Monate:

hourly:

30 Minutes:

5 Minutes:

-------------
André Tiedje, Technischer Analyst und Trader (Quelle: http://www.godmode-trader.de/analyse...ringen,4956143) preist in seinem u.g. Chart nach meiner Interpretation offenbar
einen deutlichen Trump-Einfluss nach der US-Wahl ein. Es ergeben sich in 2017 "sehr ernste Schwierigkeiten in den USA", welche dazu führen, dass Kapital aus dem Dollar abgezogen wird.



Am Donnerstag, 15.12.2016 schrieb André Tiedje hier
http://www.godmode-trader.de/analyse...bsturz,5026947
sinngemäß dies:


-------------------------


Knapp 11 Jahre, weekly:
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg €-$1.jpg (55,0 KB, 19x aufgerufen)
Dateityp: jpg €-$2.jpg (46,7 KB, 19x aufgerufen)

Geändert von Benjamin (08-01-2017 um 14:54 Uhr)
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Alt 12-11-2016, 23:01   #8
Benjamin
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Es kam anders: Trump gewann und EUR/USD fiel - letzteres sollte nur bei Clinton so sein. Eine Erklärungsmöglichkeit:

Trump versprach in seiner Siegesrede unmittelbar nach der Stimmauszählung das Glück auf Erden:
„Wir werden unser Wachstum verdoppeln und die stärkste Wirtschaft haben“, sagt er. "We are going to fix our inner cities and rebuild our highways, bridges, tunnels, airports, schools, hospitals," Trump said. "We're going to rebuild our infrastructure, which will become, by the way, second to none. And we will put millions of our people to work as we rebuild it."

Sein Plan:
  1. Investitionen in die Infrastruktur: Autobahnen, Tunnel, Brücken, Schulen und Krankenhäuser will er erneuern und so die Innenstädte wieder in Ordnung bringen. Auch im Wahlkampf hatte Trump damit geworben, insgesamt eine Billion Dollar (904 Milliarden Euro) für Infrastruktur ausgeben zu wollen.
  2. Gleichzeitig verspricht Trump aber auch Steuererleichterungen – vor allem für Reiche und Unternehmen.
  3. Gleichzeitig soll sich der Staat aber auch nicht stärker verschulden.
Er wird wohl 1 und 2 machen, aber 3 nicht. Er wird massiv mehr Schulden machen wollen, um das alles zu finanzieren.
__________________
Beste Grüße, Benjamin
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Alt 13-11-2016, 11:13   #9
Benjamin
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Wichtiges Merkmal zur Beurteilung sowohl von der Qualität einer Demokratie als auch der gesellschaftlichen Wohlfahrtsentwicklung eines jeden Staates ist das Ausmaß der Erfüllung dieser Grundanforderung:

Die Grundannahme (Vermutung) von Treu und Glauben bei den anderen Mitbürgern (presumption of good faith in our fellow citizens), damit untrennbar verbunden der Respekt für einander.
Diese Grundannahme ist Basis für jede funktionierende und lebendige Demokratie und für Wachstum ganz allgemein.

Je schwächer diese Grundannahme in einer Bevölkerung ausgeprägt ist, desto schwächer deren Wachstum und Demokratiequalität!

Quelle: President Obama https://www.youtube.com/watch?v=0SLfCkXDAf8

Die Auswüchse des Populismus in den USA, Deutschland, Niederlande, Finnland etc. missachten diese Grundannahme (Vermutung) von Treu und Glauben bei den anderen Mitbürgern. Damit schwächen sie diese Länder - in jeder Hinsicht.

Es ist wichtig, bei sich selber darauf zu achten, dass man selber diese Grundannahme für sich aufrecht erhält. Wer das nicht schafft, wird zynisch und vielleicht sogar bösartig.

Geändert von Benjamin (13-11-2016 um 11:34 Uhr)
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Alt 20-11-2016, 13:50   #10
Benjamin
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Trump bleibt unberechenbar, im Chart sollte das nun sehr bald rauf.
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